Dienstag, 28. Dezember 2010

Poldi's Comeback mit 80

Für ein gutes Wiener Schnitzel gehe ich meilenwert! Und schön, wenn ich mir dabei noch eine Legende anschauen kann:
Leopold Wagner - genannt Schnitzel-Poldi - ist nach einer bewegten gastromischen Vergangenheit im tiefsten Flingern auf der Pinienstrasse 21 gelandet. Mitten im Industriegebiet hat die Einrichtung des Restaurants den Charme einer Autobahnraststätte. Die Stimmung gestern war wie in einem ausverkauften Wiener Theaterstück mit Poldi als Star und zahlreichen Poldi-Fans. 8 Tage nach der Eröffnung musste noch fleißig improvsiviert werden und die Gäste halfen fleißig mit beim Weinausschank und Abräumen. Schließlich war Poldi noch ohne Service-Kraft. Wenn er wie ein Zen-Mönch seine Schnitzel brät und sich in seiner Mission verströmt, möchte er schließlich nicht gestört werden.
Dafür bekommt der Gast auch EinsA Schnitzel. Meine Freundin und ich haben beide Schnitzel komplett aufgegessen und nach vorsichtigem Nachfragen bekamen wir auch noch den Kartoffelsalat dazu.
Skuril wird es nach dem Abschieds-Obstler, wenn der mittlerweile 80-jährige Poldi seine 80er Jahre Sonnenbrille aufsetzt und wie ein cooler Rockstar von seinen Begegnungen mit Medizinmännern in Südafrika schwärmt. Ach Poldi, wir sind keine Windbeutel und kommen gerne wieder. Und wenn Not am Mann ist, helfen wir gerne im Service aus. Allerdings nur im Dirndel!

1 Kommentar:

Ralf Neuhäuser hat gesagt…

Ja Servus, die Schnitzel san leiwand, danke für den Tip!

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Bis bald bei Poldi!